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IZKF Projekt E-140

Projekttitel:

Bedeutung der Transmembranprotease Fibroblast-Activation-Protein α für die Wundheilung und Fibrosereaktion nach Myokardinfarkt

Projektleiter:

Prof. Dr. med. Stefan Frantz

Medizinische Klinik und Poliklinik I

Prof. Dr. Samuel Samnick

Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin

Laufzeit:

01.01.2010 – 31.12.2012

Abstract:

Das kardiale Remodeling nach Myokardinfarkt stellt einen maladaptiven Prozess dar mit Entwicklung einer Herzinsuffizienz und der Gefahr des plötzlichen Herztodes. Fibroblasten werden nach Myokardinfarkt innerhalb der ersten Tage aktiviert und wandern im Rahmen der Heilung in das geschädigte Gewebe ein. Allerdings sind die Aufgaben der Fibroblasten für kardiale Heilungs- und Adaptationsprozesse bei Schädigung und Überlastung nicht hinreichend geklärt. Die membranständige Serin-Protease Fibroblast-Activation-Protein α ist in aktivierten Fibroblasten vermehrt exprimiert und besitzt Effekte auf Kollagensynthese und -Abbau sowie Zellmigration, -proliferation und -invasion. In FAPα-knockout-Mäusen soll daher das Wundheilungs- und Fibroseverhalten nach Myokardinfarkt durch permanente Koronarligatur sowie Ischämie/Reperfusion untersucht werden. Desweiteren sollen molekulare Aktivierungsmechanismen mittels molekularbiologischer, immunhistochemischer und nicht-invasiver nuklearmedizinischer Bildgebungsverfahren visualisiert werden. Unsere Hypothese ist, dass Inhibition von FAPα zu einer abgeschwächten Fibrosereaktion und verbessertem Remodeling führt.