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IZKF Projekt D-101

Projekttitel:

Tissue Engineering von vaskularisiertem Meniskusgewebe mit einer neuartigen Biomatrix

Projektleiter:

Prof. Dr. Maximilian Rudert

Orthopädische Klinik König-Ludwig-Haus

PD Dr. med. Andre Steinert

Orthopädische Klinik König-Ludwig-Haus

Prof. Dr. Heike Walles

Lehrstuhl für Regenerative Medizin

Laufzeit:

01.01.2010 – 30.04.2013

Abstract:

Meniskusrisse der avaskulären Zone heilen nicht, müssen chirurgisch entfernt werden und führen unweigerlich zur vorzeitigen Arthrose. Implantate, wie auch Tissue Engineering Konstrukte zum Meniskusersatz sind bisher wegen ihrer fehlenden Integrationsfähigkeit ohne Erfolg geblieben. Eine klinische Anwendung dieser Technologie ist daher essentiell von Methoden abhängig, die eine Entwicklung von vaskularisiertem und damit heilungsfähigem Meniskusersatzgewebe in vivo gewährleisten. Ziel dieser Arbeit ist es daher, durch ein mehrstufiges Konzept Neomeniskusgewebe mit veritablen Gefäßneubildungen herzustellen. Initial werden durch Besiedelung von Kollagenmatrizes mit mesenchymalen und endothelialen Vorläuferzellen vaskularisierte faserknorpelige Meniskuskonstrukte hergestellt. Als nächster Schritt erfolgt die Induktion einer gefäßreichen Neomatrix in den Regeneraten durch Organkultur der Meniskuskonstrukte mit einer neuartigen Biomatrix, die aus dezellularisiertem Schweinedarm für Anwendungen zur Herzmuskelregeneration entwickelt wurde. Die Entstehung von Faserknorpel und einer Neogefäßstruktur ex vivo wird anhand etablierter Assays untersucht. Danach erfolgt die Transplantation von vaskularisierten Meniskuskonstrukten in meniskektomierte Kniegelenke am Göttinger Mini-pig, um die regenerativen Effekte in vivo zu untersuchen. Das Fernziel des Antrags besteht in der Etablierung und Evaluierung eines Meniskus-Regenerationsystems, das die in vivo Applikation am Patienten erlaubt.