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IZKF Projekt B-131

Projekttitel:

Einfluß der Inhibition des AKT-Signaltransduktionsweges auf das Wachstum von Ovarialkarzinomen und die zelluläre Immunantwort im Tumormikromilieu.

Projektleiter:

Dr. med. rer. nat. Stephan Gambaryan

Institut für Klinische Biochemie und Pathobiochemie

Dr. med. Arnd Hönig

Frauenklinik und Poliklinik

Laufzeit:

01.01.2010 – 31.12.2012

Abstract:

Im Rahmen des vorliegenden Projektes soll der Effekt einer Inhibition des AKT-Pathways in Ovarialkarzinomen, sowohl in Mausmodellen in vivo als auch in humanen Systemen in vitro, untersucht werden. Der AKT-Pathway ist im Ovarialkarzinom von therapeutischer Relevanz, da die Resistenz gegen Platinderivate, die die wirksamste Therapie dieser Erkrankung darstellen, mit einer Überexpression von AKT assoziiert ist. Aus diesem Grunde soll untersucht, ob eine sekundäre Platinresistenz durch Inhibition des AKT-Pathways durchbrochen werden kann. Des Weiteren soll untersucht werden, ob die Hemmung des AKT-Signaltransduktionsweges immunmodulatorisch wirkt. Mit einem Tiermodell immunkompetenter Mäuse, die aufgrund einer lokalen Deletion von PTEN und konsekutiver AKT-Aktivierung spontan Ovarialkarzinome entwickeln, steht ein exzellentes Modell zur Untersuchung des Tumormikromilieus zur Verfügung. Durch Analyse der verschiedenen Immunzellpopulationen im Tumorgewebe soll untersucht werden, ob die AKT-Inhibition in Tumorzellen die Immunantwort des Wirtes auf den Tumor beeinflusst. Mittels funtioneller Assays soll überprüft werden, ob die Inhibition des AKT-Pathways in Tumorzellen ein Tumor Immune Escape verhindern kann. Das beantragte Projekt bietet die Rationale für die spätere therapeutische Anwendung der in klinischer Prüfung befindlichen PI3K/AKT-Inhibitoren.