Deutsch
English
Русский

IZKF Projekt N-261

Projekttitel:

Transient receptor potential channels (TRPA! und TRPV1): Oxidierte Phospholide und Mechanismen beim Entzündungsschmerz

Projektleiter:

PD Dr. Heike Rittner

Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie

PD Dr. Robert Blum

Institut für Klinische Neurobiologie

Dr. Beatrice Oehler

Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie

Laufzeit:

01.07.2014 - 30.06.2017

Abstract:

Kardiovaskuläre und neuropsychiatrische Erkrankungen stellen gegenwärtig den größten Anteil an verlorenen, erkrankungsfreien Lebensjahren dar, wobei epidemiologisch eine erhöhte kardiovaskuläre Mortalität bei psychischer Komorbidität gut belegt ist. Zielsetzung der interdisziplinären Forschungsgruppe ist es, in einem translationalen Forschungsansatz,
Gemeinsamkeiten der Pathomechanismen dieser Erkrankungen zu erarbeiten. Die Forschungsgruppe zielt auf regulatorische Prozesse in G-Protein gekoppelten Signalwegen ab, an denen gegenwärtig die überwältigende Mehrheit der pharmakologischen Therapieansätze kardiovaskulärer und neuropsychiatrischer Erkrankungen angreift. Sie fokussiert sich auf Gq-gekoppelte Signalwege, denen in der Entstehung von Angsterkrankungen und Depression, sowie Hypertension und kardialer Hypertrophie eine besondere Bedeutung zukommt. Sie erforscht – ausgehend von dem identifizierten,
gemeinsamen Kandidatengen „Regulators of G-Protein Signaling 2 (RGS2)“ – dysregulierte zelluläre Prozesse und microRNA-Gennetzwerke in kardiovaskulären und neuropsychiatrischen Erkrankungen. Neue Kandidatengene werden identifiziert, hinsichtlich ihrer zellulären Bedeutung untersucht und abschließend in Tiermodellen sowie anhand von Patientenstichproben validiert. Durch die interdisziplinäre und translationale Ausrichtung des Arbeitsprogramms bildet die Forschungsgruppe eine nachhaltige Vernetzung zwischen Psychiatrie, Kardiologie und Pharmakologie. Sie stellt eine wesentliche Stärkung und Verbindung der Schwerpunkte des IZKF „Vaskulopathien und Myocarderkrankungen“ sowie „klinische und experimentelle Neurobiologie“ dar, wodurch innovative Synergien innerhalb des IZKF und im Rahmen des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz entstehen.