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IZKF-Projekt Z-3/51

Projekttitel:

Wiederherstellung der Kalkaneustrümmerfraktur - Evaluierung minimalinvasiver und augmentierbarer Osteosynthesetechniken.

Projektleiter:

Dr. Martin Jordan

Klinik und Poliklinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie - Chirurgie II

Wissenschaftlicher Mentor

Prof. Dr. Rainer Meffert

Klinik und Poliklinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie - Chirurgie II

Gastgebende Abteilung / Institut

Klinik und Poliklinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie - Chirurgie II

Laufzeit:

01.01.2015 - 31.12.2016

Abstract:

Die Kalkaneustrümmerfraktur ist die häufigste unfallchirurgische Fußwurzelverletzung. Ein axiales Stauchungstrauma verursacht hierbei eine intraartikuläre Mehrfragmentfraktur mit zentralem Knochendefekt des Fersenbeins. Die offene Reposition zur Wiederherstellung der Gelenkfläche und die Fixation mit einer winkelstabilen Plattenosteosynthese ist der gegenwärtige Goldstandard in der Behandlung dieser Fraktur. Die operative Wiederherstellung ist jedoch problematisch, da das genannte Verfahren die frakturtypischen Probleme nur unzureichend beheben kann. Eine exakte anatomische Wiederherstellung der Gelenkfläche ist meist nicht möglich und ein schmerzhafter Abrollvorgang mit dauerhafter Invalidität die Konsequenz. Ein minimalinvasives Verfahren zur Schonung der Weichteile sowie die Verwendung eines Knochenersatzmaterials zur Defektauffüllung könnten die relevanten Probleme beseitigen. Gegenwärtig gibt es klinisch aber weder einen indirekten und minimalinvasiven Zugang noch ein adäquates Knochenersatzmaterial, welches die entsprechenden Voraussetzungen wie Belastungsstabilität, Bohrbarkeit und Resorbierbarkeit vereint. Somit ist das Ziel dieses Projekts, modifizierte Stabilisierungsmöglichkeiten zur Wiederherstellung der Kalkaneustrümmerfraktur systematisch zu evaluieren. Unterschiedliche, zum Teil minimalinvasive Operationstechniken in Kombination mit einer Augmentation durch Knochenersatzmaterial sollen hierfür biomechanisch analysiert werden.