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IZKF-Projekt Z-3/48

Projekttitel:

Die Funktion der regulatorischen T-Zellen bei der spezifischen Immuntherapie mit Wespengift im Mausmodell

Projektleiter:

Dr. Christine Hosp

Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Wissenschaftlicher Mentor

Dr. Andreas Kerstan

Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Gastgebende Abteilung / Institut

Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie

Laufzeit:

01.04.2015 - 31.03.2017

Abstract:

Die spezifische Immuntherapie (SIT), früher Hypo- oder Desensibilisierung genannt, ist eine kausale Therapie für IgE-vermittelte Allergiekrankheiten. Bei der Wespengiftallergie werden damit Erfolgsraten von bis zu 95% erreicht.
Bei der Toleranzinduktion während einer SIT beim Menschen scheinen regulatorische T-Zellen (Treg) eine zentrale Rolle zu spielen. Die bisherigen Forschungsergebnisse unterstützen die Hypothese, dass Treg nicht nur die Immunantwort in Richtung klinischer Toleranz ausbalancieren, sondern gleichzeitig auch überschießende und damit potentiell schädliche Th1-Antworten kontrollieren. Die am Menschen gewonnenen Erkenntnisse werden aktuell in einem Mausmodel überprüft. Nach Sensibilisierung von BALB/c-Mäusen werden diese analog zur Immuntherapie beim Menschen durch eine Einleitungs- und Erhaltungsphase mit Wespengift wieder desensibilisiert. Mit Hilfe von DEREG-BALB/c-Mäusen, bei denen man zu beliebigen Zeitpunkten durch Zugabe von Diphtherietoxin Treg Zellen eliminieren kann, wollen wir die funktionelle Rolle der Treg während der Einleitungs- und Erhaltungsphase der SIT ermitteln. In den unterschiedlichen Phasen der SIT soll dabei der Einfluss der Treg auf die Th1/Th2-Balance der Immunreaktion während der Immuntherapie mit Wespengift analysiert werden.
Wir erwarten von dem Projekt neue Erkenntnisse zu zellulären Mechanismen bei IgE-vermittelten Allergiekrankheiten.