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IZKF-Projekt Z-3/7

Projekttitel:

Objektivierung des binauralen Hörvermögens bei Normalhörenden und Hörgeschädigten

Projektleiter:

Dr. Wilma Harnisch

HNO-Klinik

Laufzeit:

01.07.2008 - 30.06.2010

Abstract:

Vorraussetzung für das Lokalisieren einer Schallquelle im Raum ist die beidohrige Wahrnehmung und Verarbeitung von Schallsignalen. Hörgeschädigte leiden häufig unter einem Verlust ihrer Richtungshörfähigkeit, die nur durch eine optimale Hörhilfenversorgung teilweise ausgeglichen werden kann. Das Richtungshören wird bisher hauptsächlich mit subjektiven Methoden untersucht, diese sind jedoch für z.B. Kinder wenig geeignet. Im Rahmen des Projektes sollen verschiedene objektive Messverfahren auf ihre Eignung zur Beurteilung der Richtungshörfähigkeit evaluiert  werden. Auditorisch evozierte Potentiale sowie ein funktionell-bildgebendes Verfahren werden im Vergleich zu den bisher verwendeten psychoakustischen Tests untersucht. Die Hörleistungen ertaubter und beidseitig mit einem Cochlea Implantat versorgter Erwachsener werden mit denen gesunder Kontrollpersonen verglichen. Wir erhoffen uns daraus weitere Erkenntnisse über die Verarbeitung beidohrig wahrgenommener Schallreize und die Entwicklung eines objektiven Verfahrens zur Beurteilung der individuellen Richtungshörfähigkeit. Damit kann indirekt die Qualität der Hörhilfeneinstellung beurteilt und möglicherweise verbessert werden.